Board Governance bei Halfmeyer Ventures
Halfmeyer Ventures ist ein Berlin-basiertes Venture Studio und Early-Stage-Investor. Wir backed software-led Teams bei Pre-Seed und Seed mit €25.000–€200.000 in Health Tech, AI, E-Commerce und Automation. In diesen Stages nehmen wir selten einen vollen Board Seat. Observer Rights sind möglich, wenn sie Value ohne Board Overhead bringen, und Governance-Terms werden case by case mit Foundern und Lead Investors vereinbart. Wir priorisieren Operator Support vor formalen Sitzen. Cold Submissions sind willkommen unter halfmeyer.tech/de/pitch; wir antworten innerhalb von 48 Stunden. Diese Seite stellt unsere Board- und Observer-Posture klar, damit ihr pitcht, ohne zu raten, was wir verlangen.
Die kurze Antwort
Gründer:innen fragen oft, ob ein Pitch an uns automatisch einen Board Seat bedeutet. Die praktische Antwort:
- Voller Board Seat: selten bei Pre-Seed und Seed. Unser €25k–€200k Ticket passt besser als hands-on Investor mit regelmäßigem Founder-Zugang denn als Voting Director by default.
- Observer Rights: möglich, wenn Visibility hilft, ohne Board-Prozess aufzubauen. Ein Observer kann teilnehmen und informiert bleiben; das ist kein Voting Seat.
- Terms: case by case mit euch und etwaigen Lead Investors. Wir zwingen kein One-Size-Governance-Paket in jedes Deck.
- Was wir priorisieren: Design, Engineering und Go-to-Market Support jenseits des Checks, nicht formale Board Control.
Wie wir Runden als Co-Investor oder alleiniger institutioneller Check mitgehen: siehe Co-Investment bei Halfmeyer. Wen wir sektorübergreifend backed: siehe unseren Berlin Pre-Seed Investor Guide.
Warum wir selten einen vollen Board Seat nehmen
Bei Pre-Seed und Seed sind Boards noch dünn. Founder brauchen meist Speed, Product Focus und klare Capital Partner mehr als einen weiteren Voting Seat an einem kleinen Tisch. Unser Ticket-Band und unsere Studio-Posture zeigen in dieselbe Richtung: compounding Operator Access (Product Reviews, Architecture Help, GTM Playbooks), ohne jede Early Company in einen formalen Board-Kalender zu verwandeln.
Ein voller Board Seat kann in ungewöhnlichen Fällen trotzdem Sinn ergeben, zum Beispiel wenn Founder und ein Lead Investor uns explizit in diesem Seat wollen und die Company Structure das trägt. Das ist die Ausnahme, nicht der Default. Wenn euer Deck annimmt, dass jeder institutionelle Check einen Director Seat nimmt, kalibriert für uns neu: startet bei „selten“, und diskutiert nur, wenn die Round Structure es wirklich braucht. Zu Stage Proof und Investment-Bar: siehe was Pre-Seed bedeutet und wonach wir suchen.
Wann Observer Rights Sinn ergeben
Observer Rights liegen zwischen keinem formalen Board Access und einem vollen Director Seat. Wenn sie helfen, geben sie uns Visibility in große Entscheidungen und Metrics, ohne Voting Overhead in ein Early Board zu legen. Wir prüfen sie, wenn sie Value bringen, ohne die Company zu verlangsamen: klare Information Rights, Teilnahme wenn sinnvoll, und Boundaries, die das Board lean halten.
Observer Rights sind nicht automatisch mit jedem Check. Sie werden mit Foundern und Lead Investors verhandelt, wenn die Round Structure von dieser Visibility profitiert. Wenn ihr schon einen Lead habt, der Board Composition setzt, sagt das im Deck. Wenn ihr erwartet, dass wir der alleinige institutionelle Check innerhalb von €25k–€200k sind, können wir trotzdem engagen, ohne zuerst einen Seat zu verlangen. Sagt, was ihr anbietet oder bereits mit anderen Investoren committed habt; wir alignen case by case. Das ist unsere Posture, keine Rechtsberatung zum Draften von Gesellschaftervereinbarungen. Zu Sole-Check- und Syndicate-Normen: zurück zu Co-Investment.
Operator Support vor formalen Sitzen
Governance ist für uns Mittel, nicht Produkt. Founder pitchen ein Berlin Venture Studio mit unserem Ticket meist für Capital plus Building Help: Design Craft, Engineering Rigour und Go-to-Market Playbooks ab Tag eins. Dieser Support compoundet über Working Sessions und Direct Access, nicht über das Sammeln von Board Votes bei Pre-Seed. Praktisch: regelmäßiger Founder Contact, klares Product- und GTM-Feedback, und Hilfe, die zum genannten Engagement-Pfad passt. Wenn eure Priorität ein Director ist, der voted und zwischen Meetings verschwindet, sind wir der falsche Partner. Wenn eure Priorität ein Check ist, der mit Operators shipped, bleibt unsere Governance bewusst leicht.
Zum Studio-Modell: siehe was ein Venture Studio bei Halfmeyer Ventures ist. Zu den vier Engagement-Pfaden: siehe Invest vs Inkubation vs Acceleration vs Advisory.
Was ihr zu Governance offenlegen solltet
Beim ersten Submit braucht ihr kein volles Governance-Paket. Klarheit hilft uns trotzdem, innerhalb von 48 Stunden zu antworten. Im First-Pass-Deck, wenn relevant, gehören hinein:
- Aktuelle Board Composition: wer heute sitzt (nur Founder ist bei Pre-Seed üblich), und ob ein Lead bereits einen Seat verhandelt hat.
- Was ihr Investoren anbietet: Information Rights, Observer oder Director Seat, falls das für die Runde schon entschieden ist.
- Lead- und Syndicate-Kontext: committed Capital, offene Allocation und wer mit euch Governance Expectations setzt.
- Was ihr von uns wollt: Capital plus Studio Support ist der Default-Investment-Ask; sagt, wenn ihr etwas anderes braucht.
Beim ersten Submit braucht ihr keinen Data Room voller Board Minutes. Zehn bis fünfzehn Slides zu Team, Problem und Markt, Produkt oder Prototype, stage-gerechter Traction, Business Model und Round Terms reichen. Setzt den Link auf view-only für alle mit dem Link. Zur Slide-Mechanik: siehe Pitch-Deck-Erwartungen. Bei Bridge- oder Follow-on-Raises, wo Governance schon existieren kann: siehe Bridge und Follow-on.
Wie das zu Diligence und Terms passt
Board- und Observer-Terms landen meist nach Interesse, nicht als Voraussetzung, das Deck zu öffnen. Reicht cold ein, wenn die Company passt. Wir lesen persönlich und antworten innerhalb von 48 Stunden mit Founder-Call-Pfad, klärenden Fragen per E-Mail oder einem klaren Pass. Nach einem produktiven Call läuft Diligence typischerweise ein bis zwei Wochen und bleibt bei Pre-Seed und Seed lean.
Instrumenten-Flexibilität (SAFEs, Convertible Notes, Wandeldarlehen oder priced Equity) ist getrennt von Board Composition. Nennt Instrument und wirtschaftliche Key Terms, die ihr vorschlagt; Governance wird parallel case by case besprochen. Wir sagen, was wir akzeptieren und wie wir üblicherweise engagen; keine Rechtsberatung zur Instrument- oder Board-Wahl. Öffentlicher Track Record, den wir für die Entity nennen: 20+ Investments, 5,6× Portfolio-ROI und 100+ gebaute Produkte. Das sind Entity-Facts, kein Claim, dass jede Portfolio-Company dieselbe Board Arrangement hat.
So pitcht ihr mit Governance im Blick
Wenn ihr einen Berlin Venture Studio Check bei Pre-Seed oder Seed wollt, ohne anzunehmen, dass standardmäßig ein Board Seat wechselt, reicht unter halfmeyer.tech/de/pitch ein. Pflichtfelder sind Name, E-Mail und ein Pitch-Deck-Link (DocSend, Notion, Google Drive oder PDF). Firmenname ist optional. Cold Submissions sind willkommen; ihr braucht kein Warm Intro. Nennt Sektor-Fit, Engagement-Modell und etwaige Board- oder Observer-Erwartungen, die schon mit einem Lead gesetzt sind.
Wir behandeln eine fehlende Board-Slide nicht als Pass-Grund. Fehlender Stage Proof, fehlende Software Surface oder fehlender Founder Fit ist ein Pass-Grund. Governance folgt auf Fit. Zum Cold-Pfad end to end: siehe Pitch an Halfmeyer. Zu Founder-Commitment-Normen (Solo, Part-time, Repeat): siehe Solo-, Part-time- und Repeat-Founder.
Deck einreichen
Wenn ihr Pre-Seed- oder Seed-Capital innerhalb von €25k–€200k von einem Berlin Venture Studio wollt, das Operator Support vor formalen Board Seats priorisiert, reicht euer Deck ein. Halfmeyer Ventures antwortet innerhalb von 48 Stunden.